Hochmodernes SL-Betonverdichtungssystem für Brückenbauprojekt in Neuseeland

Das neuseeländische Verkehrsministerium führt derzeit Straßenbauprojekte zur Verbesserung des nördlichen Korridors um Wellington herum durch. Bestandteil dieser Projekte ist ein Ausbau der Schnellstraße von MacKays nach Peka Peka. Das so genannte M2PP Projekt wird von einem Konsortium aus dem neuseeländischen Verkehrsministerium und verschiedenen, spezialisierten Planungs- und Bauunternehmen realisiert. Diese Vorgehensweise ist eine völlig neue Art bei der Projektdurchführung und setzt neue Standards für die Bauindustrie in Neuseeland. Die höchste Priorität hatten dabei eine effiziente Betonverdichtung und ein hervorragendes Betonbild.

SL-Betonverdichtungssystem für Brückenbauprojekt
Das Projekt wird von einem Konsortium aus dem neuseeländischen Verkehrsministerium
und verschiedenen, spezialisierten Planungs- und Bauunternehmen realisiert.

Im Mai 2014 informierte sich Juan Pretorius, Manager für Betonfertigteile bei M2PP, bei BRECON und anderen Herstellern für Vibrationstechnik über Betonverdichtungssysteme für Betonfertigteile. Zu diesem Zeitpunkt stand es schon fest, dass die Schalung für die 1825 mm tiefen und 40 m langen Brückenelemente in China hergestellt wird.

Beim Vergleichen der Angebote für die Vibrationstechnik bemerkte M2PP, dass BRECON für dieselbe Formlänge und dasselbe Betonvolume 25 % weniger Rüttler vorgesehen hat. BRECON setzte bei der Auslegung des Vibrationssystems auf hochmoderne SL-Außenrüttler, die gewährleisten, dass alle Rüttler mit exakt derselben Drehzahl laufen.

Die Entscheidung für das SL-Vibrationssystem von BRECON fiel nach Klärung aller technischen Fragen innerhalb von wenigen Wochen. BRECON lieferte neben den synchronen SL-Außenrüttlern auch kundenspezifische Verteilerkästen und einen per Funk steuerbaren Frequenzumrichter mit externem Display.

Es vergingen einige Monate bis das gesamte Equipment für die Produktion der Brückenelemente vor Ort einsatzbereit stand.

Nach der Installation des Vibrationssystems informierte M2PP die Firma BRECON über Schwierigkeiten bei der Inbetriebnahme. So war z. B. die Stromaufnahme der Rüttler viermal höher als der Nennwert. Allerdings konnten alle Probleme durch die gute und offene Kommunikation zwischen M2PP und BRECON sehr schnell gelöst werden.

Schalung vor den Änderungen
Schalung vor den Änderungen
Schalung nach den Änderungen
Schalung nach den Änderungen

„Wir beherzigten die Empfehlungen von BRECON und der Strom fiel von 12 A auf 3 A! Wir konnten nicht glauben, dass so kleine Änderungen so große Auswirkungen haben können.“ Juan Pretorius (M2PP Precast Manager) Für beide Partner, M2PP und BRECON, ist es klar, dass die offene Kommunikation und die sehr enge Zusammenarbeit einen großen Anteil daran haben, dass die Probleme schnell und gezielt gelöst werden konnten. Bereits nach der Fertigstellung des ersten Brückenelements berichtete M2PP von deutlich besseren Ergebnissen verglichen mit vergangenen Erfahrungen bei der Herstellung von Fertigteilen.

Vorbereitung zum Betonieren des ersten Super-T-Trägers
Vorbereitung zum Betonieren des ersten Super-T-Trägers

M2PP ist nach wie vor davon überzeugt, dass BRECON als Lieferant für das Verdichtungssystem die richtige Entscheidung war. Die Produktion des ersten Brückenelements in bemerkenswerter Qualität hat sie darin bestätigt. Xabier Fresno, Projektmanager bei BRECON und verantwortlich für das M2PP Projekt, hat sich über das Feedback von Juan Pretorius gefreut: „Wir haben gestern den 3. Träger gegossen und sind mit der Leistung der Außenrüttler äußerst zufrieden. Die meisten Leute aus meinem Produktionsteam haben das erste Mal mit Außenrüttlern gearbeitet, deren Frequenz angepasst werden kann, und sind vom System begeistert. Wir können den Beton auf eine Weise verarbeiten, wie es vorher unmöglich war. Die Oberfläche der Träger ist sehr gut, wir bekamen Komplimente für das tolle Betonbild.“

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